Startseminar als Auftakt der Feuerwehrzusammenarbeit
Grenzenüberschreitende Gefahrenabwehr – die durch eine Initiative der Region Sønderjylland-Schleswig ins Leben gerufene Kooperation der Feuerwehren nördlich und südlich der Grenze, geht in die ausführende Phase. Nach Projektorganisation und thematischer Vorbereitung, wie z.B. Ressourcenübersichten und rechtlichen Klärungen wurde am gestrigen Tag das erste Seminar für Einsatzkräfte abgehalten, zu dem rund 25 Führungskräfte der Feuerwehren aus Deutschland und Dänemark in Harrislee zusammenkamen.
Ziel des Startseminars ist neben dem gegenseitigen Kennenlernen die grundsätzlichen Möglichkeiten einer gegenseitigen Unterstützung zu besprechen und geografische Gebiete ausfindig zu machen, in denen eine gegenseitige Unterstützung das Sicherheitsniveau für den Bürger verbessern könnte.
Neben Vorträgen zur Struktur der Einsatzorganisation auf deutscher und dänischer Seite wurden die Grundlagen zur Ausbildung und Alarmierung in beiden Ländern vorgestellt. In Arbeitsgruppen ging es danach an die Identifizierung von Einsatzkategorien des täglichen Geschäfts vor einem grenzüberschreitenden Hintergrund.
Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und gehen in den weiteren Projektverlauf ein.
Jakob Christensen, Projektleiter und Bereitschaftschef Feuerwehr Tønder war von der regen Teilnahme begeistert: „Mit einer so aktiven und fachlich tiefgehenden Beteiligung der Einsatzkräfte wird die künftige Zusammenarbeit über die Grenze ein Erfolg".
Interreg 112 – Gefahrenabwehr ohne Grenzen – ist ein grenzüberschreitendes Projekt. Die Träger sind Tønder Kommune, Sønderborg Kommune, Aabenraa Kommune, die Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland sowie die Stadt Flensburg. Das Projekt wird aus Mitteln der Partner aus dem INTERREG 4A-Programm-Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. finanziert.














