Vorstand trifft sich erstmals in neuer Besetzung
Landesregierung und Minderheiten sitzen weiterhin im entscheidenden Gremium
„Es war ein langer Weg bis sich die Region Sønderjylland nach den Ergebnissen der Evaluationsuntersuchung aus dem Jahr 2009 organisatorisch neu aufgestellt hat“, so Dieter Harrsen, Vorsitzender und Landrat des Kreises Nordfriesland, „aber man hat mit Bedacht und Gründlichkeit eine neue Organisationsform mit einem breit aufgestellten Vorstand gefunden, der die Schwerpunkte der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Jugend, Schule, Sprache sowie dem grenzüberschreitenden gut abdecken kann“.
Auf der heutigen Sitzung, an der erstmals der Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten der Landesregierung Schleswig-Holsteins, Heinz Maurus, Anke Spoorendonk als Vertreterin der dänischen Minderheit sowie Hinrich Jürgensen für die deutsche Minderheit teilnahmen, galt es, eine prall gefüllte Tagesordnung abzuarbeiten. Neben dem üblichen Berichtswesen wurden der Planungsstand der Offenen Regionskonferenz dargestellt, die die Region Sønderjylland-Schleswig in diesem Jahr ausrichten wird. Die Planungen zur deutsch-dänischen Kulturregion wurden ebenso besprochen, wie die zukünftige Ausrichtung der Fördergrundsätze durch die europäischen Strukturfonds.
Der für die Region beschlossene Handlungsplan für das laufende Jahr sieht eine Vielzahl von Aktivitäten, wie die Durchführung des Schulsporttages sowie eine Neuauflage der sehr erfolgreichen Lehrerkonferenz vor. Die Markenzeichen der Region, das Projekt KulturDialog sowie die Grenzpendlerberatung sollen weiterhin tragende Säule der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sein.














