Mobilitätsbarrieren weiterhin ein Thema - Projekt legt Bericht mit Lösungsvorschlägen vor
Nach gut zweijähriger Projektarbeit wurde heute der Bericht zu Mobilitätsbarrieren auf dem deutsch-dänischen Arbeitsmarkt durch das Projekt „Pontifex-Brückenbauer“ in Padborg vorgestellt. Als Leadpartner des von der Region Sønderjylland-Schleswig durchgeführten Projekts betonte Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber die Wichtigkeit der Mobilität für die Region und forderte die zuständigen Behörden auf, die beschriebenen Probleme zu lösen.
Der 70 Seiten umfassende Bericht schildert insgesamt 29 problematische Themen aus den Kategorien Information und Kommunikation, Umsetzung von steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften sowie inhaltliche juristische Probleme.
Unverständliche Formulare, unklare Regelungen oder schlichtweg fehlende Vorschriften erschweren das Arbeiten im Nachbarland. „Dies schadet der Freizügigkeit der Arbeitnehmer, aber auch der wirtschaftlichen Entwicklung, wenn Unternehmen als Arbeitgeber vor grenzüberschreitenden Aktivitäten zurückschrecken“, so Projektleiter Peter Hansen, der im Regionskontor seit acht Jahren für die Grenzpendler arbeitet.
Die Region Sønderjylland-Schleswig fordert mit Vorlage des Berichts die zuständigen Stellen zum Dialog auf, um die vorhandenen Mobilitätshindernisse zu beseitigen und der Entstehung künftiger Hemmnisse entgegenzuwirken.
Der Bericht liegt sowohl in der vollständigen Fassung als auch in einer Kurzversion vor und kann hier abgerufen werden. Auf Wunsch werden auch Druckexemplare zugesendet.
Pontifex-Brückenbauer wird getragen von der Stadt Flensburg als Leadpartner und der Beskæftigelsesregion Syddanmark. Das Projekt wird gefördert durch INTERREG 4 A Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. aus EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.














