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Umzug nach Dänemark und/oder Hauskauf

Beim Umzug nach und/oder beim Hauskauf in Dänemark sind verschiedene Themenbereiche zu beachten, die im nachfolgenden erläutert werden.


Aufenthalt

Alle EU-Bürger haben nach der Aufenthaltsrichtlinie der Europäischen Union ein Aufenthaltsrecht in jedem Mitgliedsland. Dieses Recht wird nicht verliehen, es wird nicht erteilt und es ist grundsätzlich von jeglicher Dokumentation unabhängig. Jegliche vorgeschriebene Dokumentation hat somit lediglich deklaratorischen Charakter, d.h., sie bescheinigt nur ein Recht, das sowieso besteht. Aus diesem Grund hat Deutschland die ehemals geforderte Freizügigkeitsbescheinigung abgeschafft, nicht jedoch Dänemark, das nach wie vor den „Registreringsbevis“ vorschreibt. Familienmitglieder gem. Aufenthaltsrichtlinie, die eine Drittstaatsangehörigkeit besitzen, erhalten eine ”Opholdskort”. Die Aufenthaltsgenehmigung oder „Opholdstilladelse“ ist in diesem Zusammenhang nicht relevant. Einen rechtmäßigen Aufenthalt hat man aufgrund verschiedener Aufenthaltsgründe.
Bei jeder Beantragung von Sozialleistungen muss die zuständige Kommune im Einzelfall prüfen, ob ein rechtmäßiger Aufenthalt besteht.
Aufenthaltsgründe gemäß Richtlinie sind sinngemäß: Arbeitnehmer, Selbständiger, Rentner, Studenten, Selbstversorger oder Familienangehöriger der vorgenannten. 
Hat man seinen Wohnsitz in Dänemark genommen und sich im Folkeregister (Einwohnerregister) registriert, muss man bei der Behörde „Styrelsen for International Rekruttering og Integration (SIRI)“ (www.nyidanmark.dk) einen „Registreringsbevis“ (oder „Opholdskort“ für Drittstaatsangehörige) beantragen, auf dem der Aufenthaltsgrund vermerkt wird. Dieser sollte regelmäßig angepasst werden, wenn sich der Status ändert. Es handelt sich um ein sogenanntes deklaratorisches Dokument, es ist lediglich eine Bescheinigung.
Nach 5 Jahren Aufenthalt hat man ein unbeschränktes Aufenthaltsrecht. Dieses wird auf Antrag bescheinigt.  

Arbeitnehmer in Deutschland

Diese Personen haben ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger, sie werden zum klassischen Grenzpendler von Dänemark nach Deutschland. Sie sind in Deutschland beschränkt steuerpflichtig, eventuell unbeschränkt steuerpflichtig auf Antrag. Sie sind grundsätzlich in Deutschland sozialversichert und erhalten in Dänemark Sachleistungsaushilfe. Arbeitet der Arbeitnehmer auch in Dänemark wird er u.U. sozialversicherungspflichtig in Dänemark, dann fällt er wieder unter die Gruppe „Arbeitnehmer in Dänemark“ (link siehe hierzu Sozialversicherung-Anwendbares Recht).

Arbeitnehmer in Dänemark

Wer Arbeitnehmer in Dänemark ist und nach Dänemark umzieht, hat ein Aufenthaltsrecht als Arbeitnehmer. Dieser Status verleiht die weitest gehenden Rechte. Diesen Status behält man auch, wenn man in Elternzeit geht, wenn man Krankengeld der Kommune erhält oder Arbeitslosengeld der A-Kasse.
Arbeitnehmer in Dänemark unterliegen der dänischen Sozialversicherung. Um massive Probleme mit Aufenthalt und Versorgung zu vermeiden, sollten diese Personen immer Mitglied einer dänischen Arbeitslosenkasse (A-Kasse) werden oder sein und gerne bereits beim Umzug die Bedingungen für das dänische Arbeitslosengeld erfüllen. Deutsche Versicherungszeiten werden angerechnet. Um die Arbeitnehmereigenschaft dem Grunde nach zu erhalten ist ein gewisser Umfang der Tätigkeit gefordert. Hier gehen die dänischen Behörden zur Zeit von 9 Stunden pro Woche aus.

Beamter in Deutschland

Beamte erhalten ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger. Beamte unterliegen immer den deutschen Rechtsvorschriften zur Sozialversicherung im Sinne der Verordnung EG 883/2004. Sie sollten niemals ihre private Krankenversicherung kündigen und die private Krankenversicherung darf den Vertrag auch nicht kündigen.
Sie haben nach der Verordnung keinen Anspruch auf Sachleistungsaushilfe, erhalten aber aufgrund nationaler dänischer Regeln dennoch Zugang zum dänischen Gesundheitssystem über die Bürgerversicherung (Stand Mai 2020).
Beamte sollten vor einem Umzug ins Ausland Rücksprache mit ihrem Dienstherrn halten.

Selbstständig in Dänemark

Selbständige haben ein Aufenthaltsrecht als Selbständige. Ihre Rechte sind ebenso ausgeprägt wie die der Arbeitnehmer. Da sie in Dänemark wohnen, sind sie in der dänischen Bürgerversicherung sozialversichert. Selbständige können sich in Dänemark gegen Arbeitslosigkeit bei einer A-Kasse versichern und sollten dies auch tun. Die dänischen Behörden prüfen im Bedarfsfall, z.B. beim Beantragen von Leistungen, ob die Selbständigkeit einen gewissen Umfang hat (Arbeitszeit, Umsatz, Gewinn).

Selbständig in Deutschland

Diese Personengruppe hat ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger. Fällt die Selbstversorgung weg, bestehen in Dänemark während der ersten fünf Jahre keine Ansprüche auf Leistungen. Sie unterliegen den deutschen Rechtsvorschriften zur Sozialversicherung. Sie sind in Dänemark nicht sozialversichert, erhalten aber aufgrund nationaler dänischer Regeln Sachleistungen in Dänemark (Stand: Mai 2020!) Selbständige können in Deutschland rentenversicherungspflichtig sein. Auskunft erteilt die Deutsche Rentenversicherung. Ob die deutschen Einkünfte in Dänemark der sogenannten Differenzbesteuerung unterliegen, hängt u.a. vom Sozialversicherungsstatus ab. Nicht der Differenzbesteuerung in Dänemark unterliegt, wer in Deutschland verpflichtet ist, Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen (Nachweis mit Urkunde A1) und diese auch zahlt.

Rentner nur mit deutscher Rente

Rentner erhalten ein Aufenthaltsrecht als Rentner mit ausreichenden Mitteln. Für diese Gruppe ist dann für die Besteuerung der deutschen Rente im Regelfall das Finanzamt Neubrandenburg zuständig. Sie bleiben in Deutschland kranken- und pflegeversichert. Sie können weiterhin das Gesundheitssystem in Deutschland nutzen, erhalten aber auch Sachleistungen in Dänemark. Geldleistungen wie z.B. Pflegegeld, erhalten sie von der deutschen Pflegekasse. Eine Begutachtung durch den „Medizinischen Dienst der Krankenkassen“ MDK erfolgt auch in Dänemark. Ruhestandsbeamte fallen ebenfalls unter die Regeln für Rentner.
Rentner mit deutscher und dänischer Rente
Die Renten werden im jeweiligen Zahlland besteuert. Die Krankenversicherung liegt immer in Dänemark, das deutsche Gesundheitssystem kann nicht uneingeschränkt genutzt werden. 
 

Studenten, die in Dänemark studieren

Studenten haben ein Aufenthaltsrecht als Studenten, sie müssen sich jedoch selbst versorgen können und eine Krankenversicherung aus Deutschland mitbringen. Schüler und Studenten sind in Dänemark nicht gesetzlich unfallversichert. Studenten aus Deutschland sind jedoch ggf. über die Unfallkasse ihres Herkunftslandes versichert. Es wird empfohlen, dies mit der zuständigen Unfallkasse des Herkunfts-Bundeslandes zu klären. Aufgrund des Wohnsitzes erhalten sie eine dänische Krankenversichertenkarte, und sie können das dänische Gesundheitssystem nutzen. Im Regelfall wird ein Dokument S 1, ausgestellt von der deutschen Krankenkasse, verlangt.

Studenten, die in Deutschland studieren

Diese Studenten haben ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger. Sie sind ggf. in Deutschland unfallversichert. Es wird empfohlen, dies mit der Unfallkasse des Bundeslandes zu klären, in dem die Ausbildungsstätte/Universität liegt. Aufgrund des Wohnsitzes in Dänemark unterliegen sie der Bürgerversicherung, erhalten eine dänische Krankenversichertenkarte und können das dänische Gesundheitssystem nutzen.

Selbstversorger

Ein Selbstversorger hat ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger. Er hat ausreichende Mittel, sich selbst zu versorgen. Dies kann Vermögen sein, aber auch z.B. ein Grenzpendler nach Deutschland, der dort Einkommen aus Arbeit oder als Selbständiger erzielt. Wer nicht einen sozialversicherungsrechtlichen Status als Arbeitnehmer, Selbständiger, Beamter oder Rentner in Deutschland hat, also z.B. ein Privatier, unterliegt den dänischen Rechtsvorschriften zur Sozialversicherung.
 
 

Familienangehörige 

Familienangehörige haben ein Recht auf Aufenthalt aufgrund ihrer Eigenschaft als Familienangehöriger aller anderen in der Aufenthaltsrichtlinie genannten Personen. Die Aufenthaltsrichtlinie enthält genaue Definitionen, wer ein Familienmitglied ist. Hier ist hinzuzufügen, dass Dänemark nicht auf einen Trauschein besteht. Es genügt, wenn eine reale Partnerschaft besteht (Stand Mai 2020).
Arbeitslose (nur Arbeitslose in Deutschland)
Arbeitslose, die nach Dänemark ziehen, haben ein Aufenthaltsrecht als Selbstversorger. Die Leistungen aus Deutschland können aufgrund eines Urteils des Bundessozialgerichts u.U. weiterbezogen werden (jedoch nicht erstmalig gewährt werden), wenn sie grenznah wohnen und der zuständigen deutschen Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen. Hier ist unbedingt eine Rücksprache mit der zuständigen Agentur für Arbeit notwendig, und zwar vor dem Umzug!
 

Besonderheiten für Angehörige der dänischen Minderheit

Angehörige der dänischen Minderheit können, anstatt einen Aufenthalt nach der EU-Aufenthaltsrichtlinie zu nehmen, eine Aufenthaltserlaubnis nach nationalem dänischem Recht erhalten. Sie müssen sich dazu an das dänische Generalkonsulat in Flensburg wenden.
 

Steuern für Alle

Wer seinen Wohnsitz in Dänemark nimmt, wird in Dänemark unbeschränkt steuerpflichtig. Dies bedeutet, dass Dänemark das Globaleinkommen besteuert. Gleichzeitig kann in Deutschland eine beschränkte Steuerpflicht bestehen. Hierzu sollte bei Bedarf immer eine Beratung bei einem Steuerberater in Deutschland und einem „Revisor“ in Dänemark in Anspruch genommen werden. 

 
 

Hauskauf

Wer darf in Dänemark ein Haus erwerben, ohne gesonderte Zustimmung der Behörde „Civilstyrelsen“?

• Jeder, der in Dänemark wohnt
• Jeder, der in Dänemark 5 Jahre gewohnt hat
• Jeder, der die Immobilie geerbt hat
• Jeder, der die Immobilie in gerader aufsteigender oder absteigender Linie geschenkt bekommt

 Jeder Bürger

• der Arbeitnehmer in Dänemark, einem Mitgliedsstaat der EU oder des EWR ist oder
• selbständig in Dänemark arbeiten möchte und
• die Immobilie muss zur Ganzjahresnutzung bestimmt sein

Alle anderen benötigen eine Genehmigung von Civilstyrelsen.
www.civilstyrelsen.dk 
 

Besonderheiten beim Immobilienerwerb in Dänemark

 

Finanzierungen

Die Finanzierungsmodelle in Dänemark unterscheiden sich teilweise wesentlich von den in Deutschland üblichen. Genauere Informationen unter diesem link

Nebenkosten

Die Nebenkosten beim Hauskauf sind in Dänemark deutlich niedriger als in Deutschland. Der Makler kann sie genau beziffern.
 

Grunderwerbssteuern

Gibt es nicht in Dänemark

Maklerkosten

Zahlt der Verkäufer

Grundbucheintrag unter Vorbehalt

Liegt keine Ausnahmegenehmigung von Civilstyrelsen vor und hat man nicht bereits einen Wohnsitz in Dänemark, geschieht der Grundbucheintrag unter Vorbehalt der Wohnsitznahme innerhalb einer bestimmten Frist. 

Ejendomsværdiskat 

Jährliche Staatssteuer, die 1% des Immobilienwertes aufgrund einer Bewertung durch die Steuerbehörde beträgt. Bei Immobilien mit einem Wert ab 3.040.000 DKK beträgt sie zusätzliche 2 % des 3.040.000 DKK übersteigenden Betrages (Stand Mai 2020)

Grundskyld 

An die Kommune ist eine jährliche Grundsteuer zu entrichten. Der Verkäufer kann diesen Betrag genau benennen.

CPR-Nummer

Alle, die keine CPR-Nummer haben, können bei der Steuerbehörde „Skattestyrelsen“ eine administrative CPR-Nummer beantragen, die speziell zum Immobilienerwerb erteilt wird. Dazu gibt es ein Formular auf der Internetseite www.skat.dk (Stand Mai 2020: Formular 04.063 EJD)
 

Erwerb eines Ferienhauses

Hier ist immer eine Genehmigung durch Civilstyrelsen einzuholen, wenn man nicht dänischer Staatsbürger ist. Es müssen besondere Beziehungen zum Königreich glaubhaft gemacht werden. Diese Genehmigungen werden zurückhaltend erteilt.


Wohnung mieten:

• Wohnraum zur Miete in Dänemark ist knapp
• Wenn noch keine CPR-Nummer erteilt wurde, gibt es oft Verwaltungsprobleme
• Wohnungen zu finden ist schwierig
• Die meisten Wohnungen werden über „Wohnungsvereine“ –Boligforeninger- vergeben, was eine Mitgliedschaft und eine Wartezeit erfordert
• Es werden meist 6 Monatsmieten als Vorauszahlung gefordert, d.h. 3 Monatsmieten Kaution und 3 Monatsmieten Vorauszahlung des Mietzinses
 

Verschiedenes

Melderecht - CPR.Nr. (CPR- Det Centrale Personregister)

Wer seinen Wohnsitz in Dänemark genommen hat, muss dies innerhalb 5 Tagen beim Bürgerservice („Borgerservice“) der zuständigen Kommune melden. Er wird in das zentrale Personenregister eingetragen und erhält seine einzigartige Personennummer, die aus dem sechsstelligen Geburtsdatum und vier weiteren Ziffern besteht. Persönliches Erscheinen ist obligatorisch.
 

Krankenversicherungskarte

Die dänische Krankenversichertenkarte erhalten alle, die in Dänemark wohnen unabhängig davon, ob sie in Dänemark versichert sind oder nicht.
 

Führerscheine

Man sollte vor dem Umzug den aktuellsten europäischen Führerschein haben, der noch möglichst lange gültig ist, da eine Neuausstellung nur in Dänemark erfolgt. Der Führerschein sollte ab 2013 ausgestellt sein, da er dann befristet ist und keinerlei Bestimmungen zum Umschreiben unterliegt.
 

Pass und Personalausweis

Beide sollten möglichst lange gültig sein. Man darf seinen Personalausweis behalten, wenn man nach Dänemark umzieht. Für Änderungen aller Art sind die Botschaft oder einige deutsche Grenzkommunen zuständig.
 

Kraftfahrzeuge (Abgaben / Versicherung/ Registrierung)

Einfuhr
  •  Wer in DK wohnt, darf kein ausländisch zugelassenes Fahrzeug fahren! Deshalb sind Kraftfahrzeuge, die mitgebracht werden, innerhalb von 30 Tagen um- oder abzumelden. In Einzelfällen kann Motorstyrelsen für einen festgelegten Zeitraum eine Ausnahmegenehmigung erteilen für Kraftfahrzeuge, die nur beruflich auf dem Weg vom Wohnsitz zur Grenze genutzt werden dürfen. Hierzu muss man sich mit Motorstyrelsen in Verbindung setzen und beraten lassen. Ein Antrag ist zu stellen.
  • Eine Bewertung des Fahrzeuges sowie die Berechnung der Zulassungssteuer (Registreringsafgift) kann man bei den meisten dänischen KFZ-Prüfstellen (Synshaller, Bilsyn) durchführen lassen. Dort kann man auch eine Bewertung im Vorfeld des Umzuges erhalten. Der Name dafür ist „Importsyn“.
  • Die Registreringsafgift beträgt ca. 90-150% des aktuellen dänischen Marktwertes, die anteilig zu entrichten ist, vor der Zulassung in Dänemark
KFZ-Steuer

Diese setzt sich in Dänemark aus zwei Elementen zusammen, nämlich der „Vægtafgift“ und der „Grøn ejerafgift“. Sie ist jährlich fällig und man kann die Höhe bei „Motorstyrelsen“ oder einem Fachhändler erfragen.
 
Versicherung

Die KFZ-Versicherung in Dänemark kennt nur 2 Stufen, nämlich die Haftpflichtversicherung, die wie in Deutschland Pflicht ist, und die Vollkasko-Versicherung. Eine Teilkaskoversicherung gibt es nicht.
Kauf eines KFZ in Dänemark
Beim Kauf eines Kraftfahrzeuges in Dänemark sind alle Steuern im Kaufpreis enthalten. Diese sind Umsatzsteuer (MOMS) und die Zulassungssteuer (Registreringsafgift).
Firmenwagen:
- Es besteht die Möglichkeit, von der Steuerbehörde „Motorstyrelsen“ eine Ausnahmegenehmigung zum Führen eines in Deutschland zugelassenen Dienstwagen in Dänemark zu erhalten, wenn man in Deutschland Arbeitnehmer ist und ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt wird oder man ist in Deutschland Selbständiger.
Dazu muss eines der beiden Kriterien „Kilometerkriterium“ oder „Tageskriterium“ erfüllt werden.
Besondere Kraftfahrzeugarten (behindertengerechte Fahrzeuge etc.) können evtl. steuerbegünstigt sein.
 

Haustiere (Heimtiere):

Für alle Fragen zum Import von Haustieren ist das Veterinäramt zuständig. Dies ist zu finden bei der zuständigen „Fødevareregion“.
Es besteht beim Grenzübertritt Heimtierausweispflicht (Hunde, Katzen, Frettchen).
Für Pferde besteht Equidenpasspflicht.
Für Hunde besteht eine Haftpflichtversicherungspflicht.
Eine Hundesteuer gibt es in Dänemark nicht.
In Dänemark gibt es eine Liste von Hunderassen, deren Besitz/Zucht/Import verboten ist. Bei Fragen muss man sich an die Veterinärbehörden (Fødevareregioner) wenden.
 

Waffen

Für Fragen zum Import oder dem Besitz von Waffen ist die Polizei zuständig.
 

Kinderbetreuung

Es besteht ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in der Wohnortkommune. Manche Kommunen haben Absprachen mit anderen Kommunen. Man wendet sich an den Bürgerservice der Wohnortkommune.
Grenzpendler nach Deutschland haben einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in ihrer Arbeitgeberkommune. Es handelt sich um eine soziale Vergünstigung im Sinne der EU-Verordnung 492/2011. Die praktische Umsetzung bereitet jedoch Schwierigkeiten.
 
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